Projekte

Unsere Projekte / Vorhaben

1.Bekämpfung der Umweltverschmutzung und Verbesserung der Abfallwirtschaft

Umwelt und Klima schützen durch Bekämpfung der Umweltverschmutzung, der Abfallwirtschaft und dadurch die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen zu verbessern.
Das Vorhaben unterstützt die Bevölkerung, lokale Organisationen und die Stadtverwaltung dabei, Straßen und Plätze attraktiver zu machen und für die Allgemeinheit sicherer zu machen, Gebäude könnten saniert werden und Spielplätze gebaut werden. Straßenlaternen errichtet und neue Wege geschaffen.
Dadurch haben die Menschen wieder mehr Chancen zu kommunizieren und sich auszutauschen. Rasantes Bevölkerungswachstum, immer mehr Industriebetriebe und eine chaotische, umweltgefährdende Deponierung in der 750757 Einwohner Stadt Lomé war die Müllsituation untragbar geworden. Müll liegt auf den Straßen herum, ist nur unzuverlässig eingesammelt, oft wild verbrannt. Eine Mülldeponie, die westlichen Standards entspricht gibt es nicht.
Eine geordnete Abfallwirtschaft ist nicht nur eine Voraussetzung für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Darüber hinaus leistet sie einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas.
Mehr als zehn Prozent aller klimarelevanten Emissionen können durch ein gutes Abfallmanagement und –recycling vermieden werden. Mit Recycling zur Rohstoff-und Energieeinsparung und mit Abfallbehandlung zur Vermeidung der Methanbildung in Deponien kann die Abfallwirtschaft wirksam zum Klimaschutz beitragen.

Mull TogoUngeordnete Müllkippen verschmutzen nicht nur das Grundwasser, sie sind wegen des Gases Methan, das sich beim Abbau bildet, auch ausgesprochen klimaschädlich. Denn Methan wirkt sich 21-mal so stark auf unser Klima aus wie Kohlendioxyd. Das bedeutet auf der anderen Seite, das eine Methan-Emissionsreduktion um eine Tonne gleichwertig ist mit einer Kohlendioxyd-Reduktion um 21 Tonnen.
Das kann zum Beispiel heißen, das Sammelbehälter und Fahrzeuge angeschafft, das geordnete Deponien, Sortier – und Kompostier Anlagen gebaut oder Zwischenlager bzw. Entsorgungsanlagen für gefährliche Abfälle wie Batterien, Altöl und Lösungsmittel eingerichtet werden.
Zu einer geordneten Abfallentsorgung gehört nicht nur solche eine funktionierende Basisinfrastruktur. Es müssen auch institutionelle und organisatorische Strukturen gebildet, Gebührensysteme eingeführt, Personal qualifiziert und generell Umweltbewusstsein geschaffen werden. Denn ohne einen Wandel im allgemeinen Bewusstsein ist Klima-und Umweltschutz nicht möglich.
Der Projektansatz der Akpe e.V. soll auch immer sein, die betroffenen Menschen zu beteiligen und sie in die Vorhaben mit einzubeziehen. Das gilt auch für diejenigen, die vom Müllsammeln leben – bislang unter schlimmsten Bedingungen.
Mit einer geordneten Abfallwirtschaft soll sich nun auch für sie die Situation verbessern. Je nach Konzeption werden sie gegebenenfalls bei den Sortieranlagen eingestellt oder sie erhalten einen Dienstleistungsvertrag. Ihre Tätigkeit wird legalisiert und ihre Arbeitsbedingungen werden zum Beispiel durch die Bereitstellung von Schutzkleidung, Gesundheitsvorsorge und –Überwachung verbessert. Und dank effizienterer Arbeitsbedingungen und einer besseren Wertstoffausbeute muss auch nicht mehr die gesamte Familie mitarbeiten, die Kinder bekommen die Chance eine Schule zu besuchen.
Vor allem traditionelle Wertstoffe wie Papier, Metalle oder Textilien müssen systematisch recycelt, wertvolle Rohstoffe aus Elektronikschrott, Kunststoffen, Bauabfällen oder Elektro- und Kühlgeräten stärker wieder verwertet werden. Sie liefern Rohstoffe, die ansonsten zu hohen Kosten importiert oder abgebaut werden müssen. Organische Abfälle wie Markt- und Schlachtabfälle, Klärschlämme oder landwirtschaftliche Abfälle können zur Erzeugung von Biogas genutzt werden. Entsprechend aufbereitete, heizwertreiche Abfälle dienen der Energieerzeugung und ersetzen damit Primärenergie.

müllDie untergeordnete Entsorgung von Abfällen stellt in den Entwicklungsländern ein gravierendes Umweltproblem dar, vor allem in den Schwellen- und Transformationsländern: Wasserressourcen und Böden werden durch ungesicherte Müllkippen kontaminiert, Luft durch unkontrolliertes Verbrennen von Abfällen belastet, Freiflächen und Naturräume vermüllt, das Klima durch unkontrolliertes Entweichen von Treibhausgasen insbesondere Methan aus Abfallablagerungen geschädigt.
Abfallwirtschaft bildet eine notwendige Komponente, grundlegende Ziele der Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen: Die Verbesserung des Gesundheitsschutzes, eine geordnete Stadtentwicklung, Umwelt-und Ressourcenschutz, Klimaschutz, Umweltbildung und anderes mehr bleiben ohne Einbeziehung der Abfallwirtschaft unvollständig. Vorhaben der Abfallwirtschaft leisten nennenswerte Beiträge zur Armutsminderung und Verbesserung der Lebensbedingungen, für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten für ärmere Bevölkerungsschichten.
Doch Städte können auch zu einem Moloch werden. In den Entwicklungsländern sind viele Städte nicht in der Lage, alle Bewohner mit einer Basisinfrastruktur zu versorgen: Abwässer versickern ungeklärt, das Trinkwasser ist verschmutzt, Müll türmt sich auf den Straßen und auf wilden Deponien, es gibt nicht genügend günstigen Wohnraum. Viele Stadtverwaltungen haben nicht genügend qualifiziertes Personal und kein Geld, um die nötigen Investitionen zu planen und umzusetzen.
Für die Entwicklungszusammenarbeit ist es dabei eine besondere Herausforderung die Lebensbedingungen der armen, städtischen Bevölkerung und in den Dörfern zu verbessern.
Durch das ehrenamtliche Engagement der Akpe e.V. wollen wir dem zu Anfangs dem Dorf Yogon helfen, den Dorfbewohnern Zugang zu sauberem, keimfreien und bezahlbarem Trinkwasser zu gewährleisten, indem wir Brunnen bauen und Wasserleitungen legen lassen. Dadurch wird die Lebensqualität deutlich erhöht, da das tägliche Kilometerlange Wasser holen wegfallen würde. Abwässer sollen gereinigt werden, Müll umweltfreundlich entsorgt werden und recycelt, dadurch Energieversorgung zu gewährleisten und das öffentliche Verkehrssystem klimaschonend auszubauen.
Wir wollen die Bewohner Yogons in unsere Projekte mit einbinden, Schulen bauen, das Kinder die Chance erhalten statt Kinderarbeit zu verrichten, zur Schule gehen zu können.
Auch wollen wir den Kindern ein Stück Kindheit zurückgeben in dem wir Spielplätze bauen wollen ( natürlich nicht nach Deutschem Standard), denn in den armen Entwicklungsländern, werden die Kinder viel zu schnell als erwachsen eingestuft oder wie solche behandelt, um für das überleben der Familie zu kämpfen.

Projekt 2.
Brunnenbau inklusive Wasserrohrleitungen für sauberes, keimfreies Trinkwasser
Baukosten ca.5700 €

Mädchen-tragen-WasserEin Brunnen im Dorf bedeutet sauberes, keimfreies Trinkwasser. Traditionell sind Mädchen und Frauen fürs Wasser holen zuständig und manchmal müssen auch Ihre Brüder helfen. In schweren Kanistern und Eimern wird das Wasser oft auch zweimal täglich aus einer weitentfernten Wasserstelle täglich geholt, dabei werden meistens mehrere Kilometer zurückgelegt. Dies birgt auch viele Gefahren, je nachdem wie abgelegen das Dorf liegt, es gibt wilde Tiere, die Wege sind nicht gut ausgebaut und unbeleuchtet, deshalb besteht auch Unfallgefahr.
Durch den Bau eines Brunnens im Dorf, hätten die Kinder die Zeit und Chance regelmäßig in die Schule zu gehen und auch noch ein Stück Kind sein zu dürfen ohne an Arbeit zu denken.

 

Projekt 3
Ein Kinderspielplatz aus Baumaterialien die in Togo gegeben sind ( nicht nach deutschem Standard )

In armen Entwicklungsländern wie Afrika, so auch in Togo werden Kinder schon im frühen Alter ausgebeutet und anstatt in die Schule zu gehen, werden sie zur Kinderarbeit gezwungen, weil durch die Armut im Lande, jedes Familienmitglied gezwungen ist, ein Teil dazu beizutragen, das Lebensalltag gemeistert werden kann. Viele Familien sind auf das Geld, welches die Kinder verdienen angewiesen. Kinder werden oft von ihren Eltern weggeschickt, um bei reichen Familien Geld zu verdienen. Viele Kinder werden aufgrund von HIV und AIDS zu Waisen und müssen dann ihre Familie versorgen.

Projekt 4.
Bau einer Schule

Schule-Bänke-Yogon-Zio.jpg-Schulbildung ist kostenlos und verpflichtend bis zum 15. Lebensjahr. Das Schulsystem ist marode, die Lehrer schlecht ausgebildet. An den meisten Schulen herrscht Gewalt, die Schüler werden von den Lehrern geschlagen. In den Dörfern denken die Leute, dass Mädchen nicht das Recht haben, zur Schule zu gehen. Für sie ist es Vergeudung von Zeit, denn alle Mädchen finden doch früher oder später einen Mann, von dem sie schwanger werden.
Vor allem Mädchen und Frauen haben keinen Zugang zu Bildung: Über 60 Prozent der Frauen in Togo können weder lesen noch schreiben. Mehr noch als die Tradition spielen wirtschaftliche Faktoren eine wesentliche Rolle für einen Schulabbruch. Denn die meisten Eltern in Togo leben von der Landwirtschaft. Sie bauen Reis, Maniok und exotische Früchte wie Ananas, Kokosnuss, Mango und Papaya an. Ihre Kinder lassen sie lieber auf dem Feld arbeiten, als sie zur Schule zu schicken. Aber dies ist nicht das einzige Problem, denn zur Schule zu gehen bedeutet auch mehr Kostenaufwand für die Familie, denn für den Besuch der Schule fallen Gebühren an. Schließlich mache das Schulgeld häufig den Großteil eines durchschnittlichen Monatseinkommens in Togo aus.
Nicht selten kommen die Mütter der Kinder weinend zur Schule (ohne Ihrem Kind) um die Lehrer zu bitten, Ihr Kind weiterhin zum Unterricht teilnehmen zu lassen oder die Schulgebühr später zu entrichten.
Die Eltern öffentlicher Schulen müssen immer öfter zusätzliche Beträge bezahlen, um die Gehälter der Lehrer zu decken. Denn die Schulen haben finanzielle Probleme.

5000 qm Baugrundstück für unsere Projekte stehen zur Verfügung

Projekt 5.
Ökologische Landwirtschaft

csm_oekol.-Landwirtschaft2_948b183302Togo ist hauptsächlich ein tropisches, regenabhängiges Agrarland. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig. Zudem verfügt Togo über die viertgrößten Phosphatvorkommen weltweit. Die wichtigsten Exportgüter sind dementsprechend Phosphate, zudem verarbeitete Baumwolle, Kaffee, Tee und Kakao.
Ökologische Landwirtschaft, biologische Landwirtschaft oder Ökolandbau bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage naturschonender Produktionsmethoden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und des Umweltschutzes. Bei der ökologischen Landwirtschaft wird auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Mineraldünger sowie auf Wachstumsförderer und Gentechnik verzichtet.
Bei der ökologischen Pflanzenproduktion wird auf Monokulturen und den Einsatz chemischer Syntheseprodukte, wie Fungizide, Herbizide und Insektizide, Kunstdünger, Wachstumsregulatoren und Antibiotika sowie gentechnisch veränderter Mittel und Produkte verzichtet.
Stattdessen werden dem Boden nur durch Mist- oder Güllegaben und Gründüngung möglichst aus eigenen Mitteln Nährstoffe zugeführt und ökologische Verfahren zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung genutzt (mechanisch durch gezieltes Striegeln oder thermisch durch Abflammen).
Mittels spezieller Anbaumethoden wie Ecofarming oder Permakultur wird versucht sich im Kulturanbau den Wachstumsmustern der Natur zu nähern, um mit möglichst geringem Fremdmitteleinsatz, etwa auch durch pfluglose Bodenbearbeitung zur Schonung der Bodenlebewesen, einen möglichst hohen Ernteertrag zu erzielen.
Wir möchten den Menschen die ökologische Landwirtschaft näher bringen, sie anleiten und Ihnen zeigen, das es auch ohne Chemie und kostenintensive Präperate zu einem guten Ernteertrag führen kann.